Bühnensanierung

Von Oktober 2013 bis September 2014 wurde die Grosse Bühne im Goetheanum generalüberholt.
Die Planung sah vor, das Gewicht des Schnürbodens zu messen und dieses Gewicht in die Motorensteuerung zu integrieren.
Dadurch wird die Aussenhülle des Goetheanum nie an die Belastungsgrenze geführt. Die gesamte Lichtanlage wird wieder verwendet.
Die grosse Erneuerung ist die Verwirklichung des Orchestergrabens mit Platz für 55 Musiker.
Mit der aus Sicherheitsgründen zwingenden Sanierung erhält die einst sehr moderne und grösste Bühne Europas eine Struktur, welche für das Vorhaben einer neuen Faust Inszenierung eine ausgezeichnete Basis bildet.


Chronik der Bühnensanierung

Die Techniker nehmen Abschied von der alten Bühne und besprechen was alles ausgebaut und geborgen werden muss.
Alle Scheinwerfer sind ausgebaut, die Oberlichtgestelle sind leer.
Die Bühne wird eingerüstet
Die provisorische Transportplattform im Norden. Hierüber werden 200 Tonnen Stahl abtransportiert und das neue Material angeliefert, 6m über der Terrasse.
Das Südtor ist ausgebaut, der erste Mal ist der Blick frei von der Süd-Seitenbühne quer über die Bühne bis auf die Nord-Seitenbühne (58m).
Blick aus 20m Höhe vom Schnürboden auf die Bühnenbaustelle und den zukünftigen Orchestergraben.
Blick in die Baustelle der Untermaschinerie. Der Stahl wird abgebaut, rechts ist der Orchestergraben ganz ausgeräumt und man sieht die grosse Öffnung vom Süd-Seitenbühnentor.
Stahlkonstruktionen der Unterbühne werden mit Schweissbrennern abgebaut.
Die Unterbühne ist vollständig ausgebaut, der Raum parat für den Neueinbau.
Der neue Schnürboden mit begehbarem Metallrost ist eingebaut. Alles hängt an schwarzen Metallbauchbinden an den senkrechten Betonfachträgern.
Die neuen Stützträger der Untermaschinerie wachsen in die Höhe.
Die Bodenstruktur wird erstellt, die mittige grosse Öffnung wird in Zukunft das grosse Hubpodium und Schrägsteller (Eurythmuebühne) aufnehmen.
Blick auf die Schubketten und Antriebe der Orchesterpodien. Links ist der "Rucksack" des Orchestergrabens für zusätzliche Musikerplätze.
Erste und zweite Unterbühnenebenen sind sichtbar, die Böden werden eingebaut.
Die Stahlbauer arbeiten am grossen Hubpodium in der zweiten Unterbühne.
Die Kabelketten für die Oberlichter werden mit einer hängenden, fahrbaren Arbeitsplattform montiert.
Die Staubwand zum Saal ist abgebaut, nach fast einem Jahr ist der Blick wieder frei. Hängend die Kabelketten für die Oberlichter.
Die Zugstangen werden eingebaut, Tragmittel für die Vorhänge und Dekorationen.
Blick vom Schnürboden. Zugstangen werden eingebaut, hängende Kabelketten sind sichtbar.