Zwischen den Welten ereignet es sich

Sa 02.12.2017 | 20:00 Uhr Grosser Saal

Dmitri Schostakowitsch: aus dem Klavierkonzert Nr. 2 und aus dem Streichquartett Nr. 8; mit Texten von Heidi Overhage-Baader; Camerata Da Vinci, Giovanni Barbato, musikalische Leitung. Goetheanum Eurythmie-Bühne. Evgenija Naumenko und Margrethe Solstad, künstlerisches Konzept

Di 26.12.2017 | 20:00 Uhr Grosser Saal 

Dmitri Schostakowitsch: aus dem Klavierkonzert Nr. 2 und aus dem Streichquartett Nr. 8; mit Texten von Heidi Overhage-Baader; Camerata Da Vinci, Giovanni Barbato, musikalische Leitung. Goetheanum Eurythmie-Bühne. Evgenija Naumenko und Margrethe Solstad, künstlerisches Konzept

 

“Zwischen gestern und morgen
zwischen Staub und Sternen
zwischen den Zeilen
zwischen den Zeiten
zwischen den Welten / ereignet es sich

Heidi Overhage-Baader 

Dem Goetheanum Eurythmie-Ensemble sind die Gedichte der Basler Dichterin Heidi Overhage-Baader wie ein Geschenk zugefallen. Sie bilden den Kern unseres neuen Programms “Zwischen den Welten ereignet es sich“. Die stillen, feinen Gedichte lassen einen innerlich aufhorchen, sie lassen zwischen den Zeilen, den Atempausen, Neues zu.

Das Ensemble hat sich auf dem Weg begeben, der Tiefe der Gedichte einen eurythmischen Ausdruck zu verleihen. So auch in der Musik von Dimitri Schostakowitsch, die den Gedichten einen musikalischen Boden geben.

Heidi Overhage-Baader wurde 1932 in Basel geboren und verbrachte ihre Kindheit in Arlesheim. Sie besuchte die Rudolf-Steiner-Schulen in Basel und Forest Row in England.

Ihre berufliche Ausbildung erhielt sie an der Kunstgewerbeschule in Basel und der École des Beaux Arts in Genf. Sie besuchte literarische, philosophische, kunstgeschichtliche Vorlesungen and den Universitäten Basel und Genf. Des weiteren beschäftigte sie sich mit Tiefenpsychologie und Innenarchitektur. 1968 eröffnete sie ihr „Atelier für bildhaftes Ausdrucksgestalten“. Tätigkeit als Malerin, Dichterin und Kunstpädagogin. Leitung von Seminaren, Kursen, Ausstellungen, Lesungen in der Schweiz und in Deutschland.

Sich entwirren, sich entwickeln, sich entfalten, sich zur Stille hin bewegen. Aus dem Hintergrund dieses Strebens heben sich Zeichen, Rhythmen, Farben und Klänge hervor. Sie formen sich als Stationen mannigfacher Wandlungen zu Schrift- und Bildkompositionen“.

Heidi Overhage-Baader aus dem Buch Lauschen und Schauen"